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FERTUS - Der Versicherungsspezialist

Krankenversicherung

Es gibt über 40 verschiedene private Krankenversicherer. Wir vergleichen alle für Sie auf Grundlage Ihrer individuellen Bedürfnisse und finden die beste Lösung. Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns, damit Sie in den Genuss einer ganzheitlichen und maßgeschneiderten Beratung kommen.

Wie unterscheidet sich die Private von der Gesetzlichen Krankenversicherung?

Die Unterschiede liegen hauptsächlich in der Höhe des monatlichen Beitrages und in den von der Versicherung erstatteten Leistungen.

Der Beitrag der Privaten Krankenversicherung

In der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) richtet sich der Beitrag nach dem Einkommen und dem Beitragssatz der Krankenkasse. Aktuell liegt die monatliche Beitragshöhe bei ca. 14.6 % des sozialversicherungspflichtigen Einkommens. Bei der Privaten Krankenversicherung (PKV) wird der Beitrag durch vier Faktoren bestimmt: dem Eintrittsalter, dem Gesundheitszustand, dem Geschlecht und dem individuell gewählten Versicherungsschutz. Für junge und besserverdienende Menschen hat die Beitragshöhe der GKV viele Nachteile. Ihre Versicherung ist in den meisten Fällen mehrere hundert Euro teurer als die des privat Versicherten.

Die Leistungen der Privaten Krankenversicherung

Der Gesetzgeber legt die Leistungen der GKV fest und somit gibt es einen festgelegten Leistungskatalog, der für alle Krankenkassen bindend ist. Falls sich das Gesetz ändert, ändert sich auch die Leistung. In den letzten Jahren führte dies zu einem stetigen Abbau von Leistungen. Die Patienten sind der Willkür des Gesetzgebers ausgeliefert. Die PKV zeichnet sich dagegen darin aus, dass es unterschiedliche Tarife und Leistungspakete gibt. Der Versicherungsschutz kann individuell an die Bedürfnisse des Kunden angepasst werden. Das Leistungsspektrum umfasst zur GKV vergleichbare Leistungspakete bis hin zu Top-Tarifen, die keine Wünsche offen lassen. Ein Vertrag sichert die Interessen der Versicherten ab und der Versicherte muss nicht wie bei der GKV um seine Leistungen bangen, die durch Gesetzesänderungen gekürzt werden können.

Wer kann sich in der Privaten Krankenversicherung versichern?

Die private Krankenversicherung kommt für alle in Frage, die nicht der Versicherungspflicht der Gesetzlichen Krankenversicherung unterliegen. Ob man versicherungspflichtig ist oder nicht hängt hauptsächlich vom Berufsstatus ab und je nach Berufsstatus müssen unterschiedliche Bedingungen erfüllt sein, damit keine Versicherungspflicht der GKV vorliegt. Die Erfüllung folgender Bedingungen befreit von der Versicherungspflicht:

  • Die Versicherungspflicht liegt für alle Angestellten und Arbeitnehmer vor, deren Bruttoeinkommen die sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) nicht übersteigt. Im Jahr 2017 liegt der Betrag bei 57.600 EUR (4.800 EUR pro Monat). Die 3 Jahres Frist ist gefallen. Arbeitnehmer, deren Einkommen z.B. im Jahr 2016 über der aktuellen Jahresarbeitsgrenze (56.250 EUR) liegt, können nun bereits schon zum 01. Januar 2017 in die private Krankenversicherung wechseln. Bei einer unterjährigen Gehaltserhöhung oder Neuaufnahme einer Beschäftigung im Lauf des Jahres 2017 wird das neue Gehalt auf ein Kalenderjahr hochgerechnet, also mit der Anzahl der Monatsgehälter (12,13,...) multipliziert. Reicht dies um die JAEG zu überschreiten, kann sich der Arbeitnehmer zum 01.01.2018 privat versichern.
  • Die Versicherungspflicht spielt für Selbständige und Freiberufler keine Rolle. Dieser Personenkreis kann sich in jedem Fall privat versichern.
  • Für Beamte, Beamtenanwärter und alle anderen Beihilfeberechtigten besteht ebenfalls keine Versicherungspflicht. Die Dienstherren dieser Personen erstatten einen bestimmten Anteil der Arzt-, Zahnarzt, Apotheken- und Krankenhausrechnungen (50-80%). Der Rest der Kosten (20-50%) kann und sollte im Rahmen einer Privaten Krankenversicherung abgedeckt werden.
  • Prinzipiell sind Studenten versicherungspflichtig. Jedoch besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, sich von der Versicherungspflicht zu befreien:
    • Zu Beginn des Studiums, während der ersten drei Monate,  können sich Studenten von der Versicherungspflicht befreien lassen.
    • Nach Vollendung des 25. Lebensjahres (zzgl. der Dauer für Wehr- oder Zivildienst) endet die Möglichkeit, sich bei der gesetzlichen Krankenkasse der Eltern (Familienversicherung) mitzuversichern. Die Versicherungspflicht tritt damit ein. In diesem Fall haben Studenten wieder drei Monate lang Zeit, sich von der Versicherungspflicht zu befreien.
    • Hat man als Student das 14. Fachsemester beendet (zzgl. Urlaubs- und Praktikumssemester) bzw. das 30. Lebensjahr erreicht, erlischt automatisch die Möglichkeit, in der Studentischen Krankenversicherung versichert zu bleiben. Anschließend ist man  Versicherungspflicht in der GKV, wobei ebenfalls drei Monate zur Befreiung bleiben.

Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Sie einer dieser Personenkreise angehören oder Sie wissen es genau und sind noch bei einer Gesetzlichen Krankenversicherung, kontaktieren Sie uns und wir werden Sie bestens beraten.

Welche Leistungen bieten die Privaten Krankenversicherungen?

Prinzipiell kann man davon ausgehen, dass die Private Krankenversicherung (PKV) sehr viel umfangreichere Leistungen als gesetzliche Krankenkassen bietet. Dies kann der Versicherte selbst nach seinen Bedürfnissen bestimmen, indem er sich für einen Tarif entscheidet. Das ist der Hauptunterschied zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), die an dem gesetzlichen Leistungskatalog gebunden ist. Die PKV bietet Leistungen vom Basisschutz – dieser entspricht in etwa den Leistungskatalogen der GKV – bis hin zum Top-Tarif, der das Maximale an Leistung bei Behandlungen beim Arzt, Zahnarzt und im Krankenhaus umfasst. Folgende Leistungen sind typisch für die Private Krankenversicherung:

  • Wahlfreiheit zwischen niedergelassenen Ärzten
  • Wahlfreiheit zwischen Krankenhäusern inkl. Chefarztbehandlung und Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer
  • Keine Beschränkung auf einfache Materialien beim Zahnersatz
  • Hundertprozentige Erstattung der Kosten für Medikamenten, Heilmitteln und Massagen
  • Hundertprozentige Erstattung der Kosten für die Behandlung bei Heilpraktikern
  • Auf Wunsch werden auch die Kosten für Naturheilverfahren und alternative Heilmethoden erstattet
  • Höhere Erstattung für Sehhilfen (Brillen und Kontaktlinsen) als bei der GKV
  • Keine Begrenzung der Leistung wie bei dem gesetzlich vorgegebenen Leistungskatalog der GKV
  • Der Versicherungsschutz gilt auch außerhalb der Bundesrepublik Deutschland.

Kontaktieren Sie uns! Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

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